Im November 2013 habe ich mein erstes Gerät von Fitbit gekauft. Da es nicht zu viel kosten sollte, entschied ich mich für den Fitbit Zip. Zwischendurch habe ich mir auch mal eine Fitnessuhr, die Fitbit Charge HR, zugelegt, jedoch habe ich genau wie bei einer Smartwatch immer wieder festgestellt, dass ich nicht der Uhrentyp bin. Als ich dann nun feststellte, dass der Zip nicht mehr mit neuen Smartphones, in meinem Fall das Samsung Galaxy Note 9, kompatibel ist, musste ein neuer Fitnesstracker her. Fitbit hat zwar versprochen, dass mit einem Update auch wieder der Zip funktionieren soll. Ich bezweifle es jedoch. Denn warum sollte man für ein Gerät, welches abgekündigt ist und nicht mehr verkauft wird, so viel Mühe investieren? Nachdem sich einige Zeit nichts in diese Richtung getan hat und der Zip auch Ausfallerscheininungen hatte war es Zeit für einen Nachfolger.

Der Markt mit Fitnesstrackern, welche nicht am Handgelenk getragen werden, ist relativ dünn gesät. Am Ende blieb nur der Fitbit Inspire mit einem Clip übrig. Preislich muss man jedoch festhalten, dass der Zip-Nachfolger verdoppelt hat. War für den Zip noch 50 Euro veranschlagt, möchte Fitbit beim Inspire 80 Euro und der Clip schlägt nochmals mit 20 Euro zu.

Nach einem Monat im Dauereinsatz bin ich mit dem Inspire durchaus zufrieden. Der Akku hält zwar nicht ganz so lange wie beim Zip, dafür kann man den Inspire an einem USB-Anschluss aufladen. Beim Zip musste jedesmal eine neue Batterie gekauft werden. Die Synchronisierung mit Android 9 funktioniert nun auch problemlos.
Vom Funktionsumfang beherrscht der Inspire auch die gleichen Kernfunktionen wie der Zip: Schritte zählen, Strecke und Kalorienverbrauch errechnen. Zusätzlich gibt es noch Stoppuhr und Timer, wobei ich diese Funktionen nicht benutze. Vielmehr sind das die Funktionen die mich manchmal etwas nerven. In der Hosentasche schaltet sich die Stoppuhr von alleine an. Hier sollte Fitbit zwingend nachbessern, so dass der Inspire nicht ungewollt in der Tasche Eingaben tätigt.

Mein Fazit lautet daher, dass der Inspire ein guter Nachfolger zum Zip ist. Jedoch sollte sich Fitbit nochmals Gedanken über den Preissprung machen. Und hoffentlich bessert Fitbit in der Software nach, sodass nicht ungewollt die Stoppuhr startet. Dann kann ich ihn uneingeschränkt empfehlen.